Unser Hauptinteresse gilt dem vertrauensvollen, zugewandten Umgang mit den Kindern. Spiele und freie Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, die Persönlichkeit der Kinder zu stärken, kreativ zu sein und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln. Zu unserem Programm gehören das Singen, Tanzen, Bastelarbeiten, Spiele, Kunst, Projektarbeit sowie Spaziergänge und Sport.

Das Sprachbad
Die Sprachimmersion ist das Fundament unseres Konzepts. Die Erzieher sprechen Französisch mit den Kindern, sodass diese 7 Stunden am Tag zu den verschiedensten Gelegenheiten die französische Sprache aufnehmen: Bei der Begrüßung am Morgen, beim Singen, Basteln und Malen, beim Essen oder in Ruhephasen sowie beim Spielen. Trotzdem wird auch die deutsche Sprache und Kultur nicht vergessen, da die Kinder in Deutschland leben, meist in zweisprachigen Familien groß werden und Deutsch die dominante Sprache ist. Deutsche Feste wie Sankt Martin, Nikolaus oder Karneval werden in unserer Krippe ganz selbstverständlich gefeiert. Feste werden, ebenso wie andere Themen, als Projekt von 4 bis 6 Wochen mit den Kindern anhand unterschiedlicher Aktivitäten erarbeitet.

Gemeinsam Wachsen
Die Krippe ist für viele Kinder der erste Ort, an dem sie täglich mit anderen Kindern zusammenkommen. Die Kinder lernen, sich von ihren Eltern zu trennen und in einer Gruppe zu handeln. Sie erfahren, dass sie nicht alleine sind, sie lernen abzuwarten, bis sie an der Reihe sind, zu teilen, Grenzen zu akzeptieren und sich zu positionieren. Sie entwickeln ihre eigene Persönlichkeit im respektvollen Umgang mit anderen.

Die pädagogische Arbeit
Unser Ziel ist es, die Kinder umfassend in einem französischsprachigen Umfeld zu fördern. Wir begleiten jedes Kind mit seinen persönlichen Stärken und Bedürfnissen und unterstützen es aktiv bei der Entwicklung seiner Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Dabei orientieren sich unsere Angebote an den Entwicklungsschritten, die Kinder im Krippenalter durchlaufen.
Mehr Informationen zu unserer Arbeit erhalten sie im pädagogischen Konzept (Link zum päd. Konzept).

Ein Tag in der Krippe

Wie sieht nun ein Tag in der Krippe aus?

Auch wenn jeder Tag anders ist, wachsen die Kinder in einem Rahmen auf, in dem ihnen die Aufmerksamkeit und Zuwendung der Erzieher viel Sicherheit gibt.

Bringzeit

Zwischen 7:30 Uhr und 8:45 Uhr

Während der Bringzeit können die Kinder frei spielen und sich in Ruhe von ihren Eltern verabschieden. Das mitgebrachte Frühstück kann in der Krippe eingenommen werden, wo die Kinder es nach dem Ankommen verzehren.

Morgenkreis

Gegen 9 Uhr

Um diese Zeit beginnt ein etwa zwanzigminütiger Morgenkreis, in dem die Kinder und die Erzieher sich begrüßen, in dem gesungen und Fingerspiele gemacht werden sowie der Tagesablauf besprochen wird.

Aktivitäten

Gegen 9:30 Uhr

In dieser Zeit beginnt eine Spielphase, die zirka zwei Stunden dauert. Dabei werden abwechselnd freies Spielen, gemeinsame Aktivitäten wie Basteln, Malen, Projektarbeit oder Sport angeboten. Außerdem nutzen wir fast täglich unser Außengelände mit Sandkästen, Schaukeln und ausreichend Platz zum Bobby Car fahren und Ball spielen. In dieser Phase gehen die Erzieher besonders auf die einzelnen Kinder ein und begleiten sie beim Spiel oder bei den verschiedenen Angeboten.

Mittagessen

Gegen 11:30 Uhr

In dieser Zeit essen Kinder und Erzieher gemeinsam zu Mittag. Danach waschen sie sich die Hände, putzen sich die Zähne und werden gewickelt oder gehen auf die Toilette. Diese Phase ist für die Hygieneerziehung von großer Bedeutung.

Mittagsschlaf

12:30 Uhr bis 14:30 Uhr

In dieser Zeit können die Kinder schlafen. Die Kinder, die mittags nur kurz schlafen, können an ruhigen Aktivitäten teilnehmen, wie kneten, malen, puzzeln oder Bilderbücher lesen. Nach und nach stoßen die Kinder, die ihren Mittagschlaf beendet haben, zur restlichen Gruppe dazu.

Goûter / Abholzeit / Spätdienst

Ab 14:15 Uhr

In dieser Zeit bekommen die kleinen Gallier Obst von der Biokiste. Die Kinder mit einem Dreiviertelplatz werden von ihren Eltern bis spätestens um 15 Uhr abgeholt. Die Kinder, die einen Ganztagsplatz haben, treffen sich alle um 15 Uhr und nehmen gemeinsam das selbstgebrachte Goûter ein. Danach bietet die zuständige Fachkraft wechselnde Aktivitäten an, wie basteln, Sport oder raus gehen. Bis 16:30 Uhr werden alle Kinder abgeholt.